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Gruppe: Bitcoin Pricing
Gestartet von mk am 22.12.2017 Motto: Wir müssen etwas unternehmen!


Diskussionen

neue Transaktions-Gebühren bei BitCoin.de

Von MadTed am 27.12.2017 um 10:18

Hallo,
als ich die Nachricht erhalten habe, daß der Express-Handel bepreist wird, dachte ich o.k., wird ja auch langsam Zeit. Jede andere Krypto-Börse verlangt Gebühren, also wieso nicht auch Fidor.
Nach einem Gebührenvergleich kam ich zu dem Ergebnis, daß FIDOR/BitCoin.de mit 0.5% im unteren Mittelfeld liegt. Kraken ist mit 0.25% günstiger und Direkthandel mit dem FIDOR-Konto ist auch möglich. Wem die 0.5% also zuviel sind, kann doch zu KRAKEN.
Und der normale Handel ist weiterhin Gebührenfrei.
Wer braucht denn Express-Handel? Abgesehen davon, daß derzeit sowieso auf keiner Börse weltweit etwas "express" funktioniert. Ein normaler Handel zum angegebenen Kurs ist immer die bessere Wahl, außer für sehr ungeduldige, von der Gier gepackte Leute.
Deshalb verstehe ich die Aufregung nicht.
Auch verglichen mit "normalen" Handelsbörsen von Aktien/Devisen sind die Gebühren gering.
Also ist doch alles gut, oder?

Alle 10 Kommentare vollständig anzeigen

KarlHerbert schrieb am 03.01.2018 um 19:08

@ Gebühr in %-Erhebung: Ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie man so ein Gebührenmodel einführen kann. Und dann noch die Begründung, das es zu einem starken Anstieg an Überweisungen mit dem Expresshandel kommt.
1. die Bitcoin.de seitigen Gebühren beim Expresshandel sind den Gebühren beim SEPA-Verfahren gegenüber günstiger. D.h. hier sparen nicht nur die Trader, sondern lässt sich daraus auch schlussfolgern, das Bitcoin.de mehr Gewinn durch den Expresshandel einstreicht. Sonst wären die Gebühren hier nicht günstiger.
2. Wenn Fidor behauptet, das dieses erhöhte Aufkommen an Expressüberweisungen finanziert werden muss, dann bitte auch rational!
Die Transaktionsgebühr ist Systemgebunden und daher fix. (Soll heißen: Die Kosten für eine Expresstransaktion mit 1€ Volumen sind genauso hoch wie die Kosten für eine Expresstransaktion mit 1000€ Volumen.
Es ist einfach nur frech, jetzt eine "Transaktionsgebühr" einzuführen die nicht fix ist, sondern eine die sich der Höhe des Volumens anpasst. 0,3 bis 0,6€ wären ok. Aber 5€ bei Tausend Euro Volumen ist einfach ein Unding.
Auch wenn es mir schwer fällt. Aber den Gefallen unsachlich zu werden, erfülle ich euch nicht liebste Fidor.
In diesem Sinne, ein frohes 2018!


szaheri111 schrieb am 04.01.2018 um 00:46

The 0.5% fee is too much! I dont care if its express, I will not use their service until they make the fees less. For now, I would rather use Krakens cheaper fees and the deposit doesnt take longer than a few minutes so I am ok with it.


motardito schrieb am 06.01.2018 um 02:18

Am 17. Dezember 2017 habe ich im Internet ein girokonto eröffnet. Ich habe die "Verifizierung von Dokumenten" per Videokonferenz mit IDNOW oder POSTIDENT beantragt. Es ist nie möglich zu überprüfen, sie funktionieren nicht gut.
Meine Frage, bitte: Können Sie direkt in der Sandstrasse in München ein Konto eröffnen und sich die Dokumentation dort ansehen lassen?



Bei 15.000€ Umschichtung eine Gebühr von 75€ zu verlangen ist Wucher !!!

Von Darek86 am 26.12.2017 um 20:30

Liebes Fidor Team,

als ich das mit den 0,5% auf das Transaktionsvolumen gelesen habe, dachte ich erst jemand hätte sich um paar Kommastellen vertippt. Auch wenn Ihr sicherlich Kosten habt, aber diese Gebühr hat gar nichts mehr mit den tatsächlich anfallenden Kosten zu tun, sondern sind einfach aus der Luft gegriffen. Ich habe das Gefühl, als würdet Ihr herausfinden wollen, was möglich ist.

Ich war mit der Service bei euch eigentlich zufrieden, aber so wie es jetzt aussieht, hoffe ich das ihr endlich Konkurrenz bekommt und dann wie viele andere Firmen vor euch (N26 usw.) wegen Übermut und überzogener Bepreisung merkt, dass es nur langfristig funktioniert, wenn es ein nehmen und geben auf beiden Seiten gibt.

Alle 5 Kommentare vollständig anzeigen

Multinator schrieb am 27.12.2017 um 04:09

Wem die 0,5% zuviel sind, dem steht es frei, den Handelsplatz zu wechseln. für viele hier sind die 75€ über die gemeckert wird, viel Geld und für mich schon fast Reichtum. Ich wünschte, ich könnte für 75€ im Monat Tanken. Ganz abgesehen von mal eben 15000€ zum zocken.


mk schrieb am 28.12.2017 um 11:31

@Darek86: erst einmal DANKE für den Beitrag. Und: "Aufregen" müssen wir uns nicht, denn wir diskutieren hier in erster Linie was zu tun ist. Es ist Kernbestandteil unseres Konzepts, dass wir dies VOR einer Maßnahme mit den Kunden und Nutzern machen. Bedeutet auch: Der hier vorgestellte Preis von 0,5% ist sicherlich ein Maximalrahmen. Sehen wir gute Gründe haben wir alle Freiheit diesen Preis auch geringer anzusetzen. Soweit zum "Grundsätzlichen".

Jetzt zum "Speziellen":
- den Transfer im Expresshandel mit einer "normalen Überweisung" zu vergleichen, ist nicht ganz ok, denn die Anforderungen sind schlicht andere. Diese Anforderungen sind technologisch als auch regulativ zu unterscheiden und erfordern deutlich mehr Aufwand.
- "Kontoführungs-Gebühr": guter Punkt. Könnten wir für Crypto-Kunden einführen. Würde uns aber nicht von der notwendigen Mengenbetrachtung bei den Transaktionen befreien. Bedeutet: Die Transaktionen per se lassen auch den regulativen Aufwand steigen. Nicht alles kann hier vollends automatisiert gemacht werden und so "economies of scales" nutzen.
- Eine Kontoführungsgebühr ist ein grundsätzlich Markt-Eintritts-Hemmnis und würde noch leidenschaftlicher diskutiert werden als eine Transaktions-Fee...

Beste Grüße
mk (CEO Fidor)


KarlHerbert schrieb am 03.01.2018 um 19:26

@mk: Wie schon mein Vorredner gesagt hat, sind 0,5% bzw. Gebühren, die nicht fix erhoben werden, sondern prozentual bemessen werden, sehr frech.
Am 22.12.2017 wurde die Gruppe hier ins Leben gerufen nur um Weihnachten dann die Maßen zu erfahren, welche am 14.02.2018 eingeführt werden sollen.

Wenn diese 0,5% Gebühr noch gar nicht endgültig beschlossene Sache ist. Dann hoffe ich ganz stark, das diese Diskussion noch Früchte trägt und Fidor sich Fidor je Transaktion mit 0,3 bis 0,6 € begnügt.

Mit freundlichen Grüßen
K.Herbert



Lösungsdiskussion

Von Jokin am 26.12.2017 um 14:22

Wenn die Fidor-Bank bereitwilliger Dispokreditrahmen erweitern würde, könnte auf diese Weise nicht nur Gewinn über Dispozinsen generiert werden, es ließen sich auch Ausgaben verringern weil weniger Geld bei der Zentralbank geparkt werden müsste.

Alle 7 Kommentare vollständig anzeigen

mk schrieb am 28.12.2017 um 11:33

@Multinator: SEHR GUTER PUNKT. Es gibt Ideen im Markt, Kunden für die Spekulation auf Cryptos zu geben. Halte ich aber für SUPER GEFÄHRLICH!


mk schrieb am 28.12.2017 um 11:36

@all: Wir haben einen mehr denn je flexiblen Ratenkredit im Angebot. https://banking-loan.fidor.de/installment/application/new Der Verwendungszweck ist komplett offen und die Vergabe sowie Bepreisung ausschließlich von der Bonität der Kunden abhängig. Nur kann ich erneut nur davor warnen: Spekulation auf Kredit kann einem Trader wirklich "Kopf und Kragen" kosten!!! Ich würde nicht einmal anraten, einen Urlaub auf Kredit zu machen!!!


mk schrieb am 28.12.2017 um 11:37

Final ist anzumerken, dass es NATÜRLICH richtig ist, die Kundeneinlagen grundsätzlich durch Kredite sozusagen "auf der anderen Seite" zu verwenden. NUR: So schnell wie die durch Bitcoins getriebene Einlagen-Seite anwächst, KANN EIN KREDITBUCH NIE mitwachsen - außer man "verballert" das Geld ohne Sinn und Verstand in welche Kreditgeschäfte auch immer... Das kann und darf aber nicht der Fall sein.

mk (CEO FIDOR BANK)



Zum Verursacherprinzip

Von Kruemelmon am 23.12.2017 um 01:14

Finde ich absolut in Ordnung, dass Fidor etwas vom Kuchen abhaben möchte zumal ihr bitcoin.de ja mehr oder weniger in der Hand habt, ABER die Gebühren sind doch etwas drüber und haben mit dem Verursacherprinzip nichts mehr zu tun.

Rechenbeispiel:

Ein heavy trader blockt an 100 Tagen im Jahr je 50 TEUR und kauft dafür BTC. Folglich hat er 100 Tage lang 50 TEUR geblockt und ihr müsst hierfür eine Strafgebühr von 0,4% p.a. entrichten. Auf das Jahr heruntergebrochen also etwa 0,2% wenn man daovn ausgeht, dass das Geld auch einmal länger geblockt ist.

Dies wären also 100 EUR an Kosten p.a. die dieser User verursacht. Was zahlt er nun?

0,5%*50 TEUR * 100 = 25 TEUR. Folglich zahlt besagter User das 250fache der Kosten die er verursacht hat.

Irgendwas stimmt hier doch nicht? ;)


mk schrieb am 23.12.2017 um 09:02

Vielen Dank für die sachliche Berechnung. Die 0,4% Bundesbank sind ja nicht unser einziger Aufwand und wurden nur als ein Beispiel von Aufwendungen genannt, die so halt niemandem ansonsten bekannt sind.



Kostenlos geht - leider - nicht mehr!

Von mk am 22.12.2017 um 16:47

Liebe Community Mitglieder und Fidor Kunden,

wie wir alle wissen, hat sich der Handel in Bitcoins von einer visionären Idee einer kleinen Nutzergruppe zu einem massiven Mengenphänomen mit einem nahezu explodierenden Transaktionsaufkommen entwickelt. Das Ergebnis: Rasanter Anstieg der Kontoeröffnungen, rasanter Anstieg der Transaktionen, Flutung des Kundenservices in Berlin etc.

Die negativen Auswirkungen haben wir alle erlebt und erlitten. Wir haben dafür auch jedwede Form "Prügel" erhalten. Vieles davon berechtigt. Nur: War diese Entwicklung tatsächlich antizipierbar?

Mit dem exponentiellen Anstieg des Transaktionsaufkommens einher geht die Notwendigkeit , unsere Organisation und Infrastruktur angemessen zu erweitern. Daran arbeiten wir bereits nicht erst seit heute. Eines ist aber auch klar: Das muss finanziert werden.

Um den Ganzen noch eines aufzusetzen: Wir schätzen das Einlagenvolumen bei der Fidor Bank, das mit Bitcoin.de in Verbindung zu bringen ist, auf rund 100 Mio. Euro. Dieses Geld liegt bei der Bundesbank und kostet uns 0,4% Strafzins. Bedeutet: Bis heute haben wir nicht nur kein Einkommen, wir haben sogar zusätzlichen Aufwand. Auf dieses Einlagevolumen sind das 400.000 EUR.

Dementsprechend haben wir im Vorstand der Fidor Bank AG beschlossen, die Transaktionen im Rahmen des Express-Handels über Bitcoin.de zu bepreisen.

Konkret bedeutet dies: Zusätzlich zu Ihrem Kaufpreis fällt eine Transaktionsgebühr in Höhe von 0,50 % des Kaufpreises an, sollte die Transaktion über Bitcoin.de Express Handel bezahlt werden.

Ab wann? Wir bepreisen die Transaktionen ab dem 14.02.2018.
Wieviel? Pro Kauf-Transaktion 0,5% auf das Transaktionsvolumen.
Was zahlt der Verkäufer? Der Verkäufer zahlt nichts.
Was für Transaktionen sind betroffen? Nur der Express-Handel über bitcoin.de
Wie steht es die normalen SEPA Transaktionen? Diese Transaktionen bleiben bis auf weiteres kostenfrei.
Warum kein Fixpreis? Wir wollen verursachungsgerecht bepreisen und kleinere Transaktionsvolumina nicht bestrafen.

Diese Änderung ist ab dem 14.02.2018 in unserem Preis-/Leistungsverzeichnis unter https://www.fidor.de/document-center/documents ersichtlich.

Matthias Kröner
CEO Fidor Bank AG

Alle 113 Kommentare vollständig anzeigen

chris_sig schrieb am 16.01.2018 um 09:58

Ganz nebenbei: mk scheint sich mit dieser Art der Gebührenerhöhung etwas verzockt zu haben. Bitcoin.de macht sich unabhängig von Fidor: http://www.bitcoingroup.com/userfiles/downloads/180116_Bitcoin_CN_Sineus_D.pdf


4ley schrieb am 16.01.2018 um 11:36

@ddaeuble
Zweites. Man möchte meinen, dass diese Summe kein Problem sein sollte für eine Bank. Keine Ahnung warum da so gegen gearbeitet wird.

@FotoBLN
Alles schon geschehen. Wie ich bereits geschrieben habe, wurden Fragen gestellt und von unserer Seite im vollem Umfang kooperiert. Wie du siehst, sitzen wir immer noch auf dem Schaden. Wenn das also der Ansporn für den Ausbau des "gesamte drumherum" sein soll, dann kann ich es leider nicht unterstützen.


ddaeuble schrieb am 16.01.2018 um 12:25

@chris_sig
Danke für den Tipp bzw. Hoffnungsschimmer :-)
Der Expresshandel macht echt Spaß, ist aber nicht mehr zu bezahlen mit so einer Gebühr...



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