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Gruppe: Grundlagen Vermögens-Bildung
Gestartet von DH am 24.09.2018 Motto: Keine Vermögensbildung ohne Vermögens-Bildung


Diskussionen

Glaubhaftigkeit...

Von dieter.ott am 26.09.2018 um 21:45

Wie wäre es denn, wenn sich die Gruppenmitglieder, die sich hier gezielt äußern, einmal damit „outen“, wie lange sie bereits Vermögen bilden und wie erfolgreich sie das umgesetzt haben, das sie hier „predigen“?


wieser schrieb am 02.11.2018 um 10:37

Hallo Leute, ich habe hier schon viele gute Möglichkeiten gelesen, den Traum eines jeden Anlegers zu verwirklichen. Finde es cool, wie aktiv die Community in der Beziehung ist.

Eine sehr gute Möglichkeit, mein Geld anzulegen, habe ich in P2P Krediten gefunden; Das sind - einfach erklärt - Kredite, die man als Privatperson an andere Privatpersonen ohne großes Risiko vergibt und dafür Zinsen erhält. In meinem Fall sind dies 14,63% Nettorendite, welche ich aus dem Geld verdiene, das sonst nur auf dem Sparkonto von einem Monster Namens Inflation langsam aber sicher verspeist werden würde.
Ich habe damit schon eine wirklich nette Summe gemacht und nutze den Zinseszins-Effekt mit vollster Zufriedenheit aus.
Zwei Seiten sind zu empfehlen und werden von mir regelmäßig genutzt, um passives Einkommen zu generieren, ich hab sie euch unten mit einem Link angehängt, von dem wir beide etwas haben. Ihr bekommt einen bestimmten Prozentsatz, von dem was ihr investiert von den jeweiligen Seiten geschenkt und ich ebenso.
Mintos: www.mintos.com/de/ref/B4E17S
Bondora: https://bondora.com/ref/BOK963557

Viel Erfolg damit und ein schönes Wochenende!



Der 1. und 2. Schritt...

Von dieter.ott am 26.09.2018 um 21:40

Als ersten und wichtigsten Punkt haben wir ja schon den „Festen Wiili“ definiert. „Möchten“ reicht nicht - Der Vermögensbilder muss mit einem „Ich will!“ beginnen... und weil sich Geld so schön in Zahlen ausdrücken lässt, auch eine Zahl, die Höhe des angestrebten Vermögens, für sich definieren und dokumentieren.
Im 2. Schritt heißt es dann, sich eine Übersicht über Konten und Verträge zu erstellen und ferner das derzeitige Netto-Vermögen zu ermitteln und es in 5-Jahresabschnitten bezüglich Wert und Kaufkraft abzuschätzen.
Wer diese ersten - nervigen - Schritte nicht gegangen ist, bekommt von mir keinerlei weitere Infos ;-)


dieter.ott schrieb am 26.09.2018 um 21:54

Ach, übrigens... die erste Definition des angestrebten Vermögens ist nicht in Stein gemeißelt!


dieter.ott schrieb am 29.09.2018 um 09:03

... na... na? Wer von Euch hat/te den festen Willen UND auch eine ordentliche Übersicht über Konten und Verträge erstellt UND diese auf dem Laufenden gehalten?

Welchen Nutzen zieht ihr aus solch einem Überblick und was leitet ihr daraus ab? (Vertragsänderungen, Ermittlung von Einsparpotential, Kündigungstermine...)


dieter.ott schrieb am 10.10.2018 um 11:09

Flo1979 schnitt das Thema "Übersicht" in Verbindung mit Apps oder Programmen in einer Geldfrage an. Hierzu mein "Senf"...

Eine Übersicht über bestehende Verträge (und Konten) zu erstellen, um eine bessere Übersicht über bestehende Verträge (und Konten) zu erlangen, ist schön und gut... mehr aber auch nicht;-)

Erst dann, wenn ich aus der Übersicht

1) Vermögenswerte - positive wie auch negative - heraus ziehe und diese in meine laufende Ermittlung meines Netto-Vermögens einfließen lasse,

2) Zahlungstermine in meinen Jahresbudget-Plan und in den Liquiditätsplan übertrage und

3) meine Verträge auf sinnvolle Änderungen untersuche und Änderundstermine in meinen Kalender übertrage,

wird ein Schuh daraus ;-)

Latürnich kann ich im Bedarfsfall auch ohne lange Suche Kontaktdaten ziehen.

Mit einer solchen umfangreichen Übersicht (Dokumente im Ordner; Scans in der Cloud) und den darauf basierenden Plänen (Jahresbudget, Monatsbudgets, Liquiditätsplan, Ermittlung des Nettovermlgens UND seiner voraussichtlichen Entwicklung) erst... schaffe ich die Grundlagen für jegliche Art des Vermögensaufbaus UND schalte, wenn ich damit „arbeite“, systematisch Geldsorgen aus.

Wie wertvoll sich ein solches Vorgehen erweist, kann ich euch aufgrund eigener Erfahrungen und auch aus Erfahrungen aus dem (ich nenne es mal so) money coaching nur bestätigen. Hasuhalte mit mittleren und höheren Einkünften, in denen es gar nicht nötig war, ständig die Budgdts im Auge zu behalten, konnten damit z.B. überflüssige, teils doppelte und überteuerte „Verträge“ eliminieren, die Inanspruchnahme von Überbrückungskrediten gen Null fahren... und einfach leichter sls zuvor Kohle auf die Seite packen... und sie sinnvoller investieren.

Haushalte mit „kleinen“ bis „unzureichenden“ Einkünften brauchten länger, konnten aber nach und nach Engpässe vermeiden.

Mit Apps und/oder Programmen, von denen man erwartet, dass sie einem die Arbeit abnehmen, kriegst du das nicht gebacken!

Ob du das jetzt mit Papier und Kuli in Angriff nimmst, oder per spread sheet, ist Jacke.

Apps, die dir den „Betreuer“ ersetzen, gibts noch nicht ;-)

Von den erfolgreichen, finanziell Gesunden, die ich kenne... fahren alle diese oben beschriebene vintage Schiene!



Erste Gedanken

Von DH am 24.09.2018 um 17:20

Was ich einem "Anfänger" als Grundlagen mitgeben würde, wären bspw. folgende Punkte (welche ich hier in der Gruppe sammeln und diskutieren möchte):

- Jeder kann mit jedem Betrag anfangen zu sparen
- Man sollte sich aneignen regelmäßig zu sparen, damit es zu einer Gewohnheit wird
- Man sollte das Gesparte so betrachten, als wäre es gar nicht da
- Bevor man mit "Finanzinstrumenten" anfängt sollte man sich ein gewisses Sicherheitspolster ansparen (falls das Auto kaputt geht, die Waschmaschine, der Regenschirm, ...)
- Man sollte sich nicht übernehmen mit seiner Sparrate (sonst verliert man auch ganz schnell die Lust zu sparen und hört auf, weil es einen erdrückt und unangenehm ist)
- man sollte möglichst ein separates Konto zum Sparen verwenden (und am besten die Zugangsdaten dazu ganz weit weg verstecken, dass man garnicht so schnell da ran kann...)

Das waren erste spontane Punkte. Was würdet ihr ergänzen? Wie seht ihr das? Was ist noch wichtig um ein Vermögen aufzubauen?

In meinen Augen ist das richtige Mindset das wichtigste, denn ohne dieses, wird man nie ein Vermögen bilden können. Deshalt ist die (Vermögens-)Bildung in meinen Augen so wichtig.

DH

Alle 5 Kommentare vollständig anzeigen

MrChicken schrieb am 26.09.2018 um 10:58

Direkt anmerken möchte ich noch 3 Dinge:
1. "Man sollte sich aneignen regelmäßig zu sparen, damit es zu einer Gewohnheit wird"
Das würde ich sogar noch deutlicher ansprechen: Man sollte zuerst sparen. Sich selbst zuerst bezahlen. Wenn man monatliche Einkünfte hat, sollte man erst Geld sparen und dann anfangen zu kaufen oder auszugeben.

2. Neben dem Sicherheitspolster (welches in meinen Augen mindestens (!) 3 Monatsausgaben umfassen sollte), ist auch die Schuldentilgung wichtig.
Die meisten Kredite haben nämlich einen höheren Zinssatz als Geldanlagen. Von daher sollte der Aufbau des Sicherheitspolsters zusammen mit der Schuldentilgung erfolgen.
Erst danach ergibt eine Vermögensbildung Sinn.

3. Lesen! Man sollte zum Thema Finanzen und Wirtschaft lesen, lesen, lesen.
Man muss die Zusammenhänge und Begriffe kennen um zu Wissen ob eine Geldanlage für einen selbst Sinn macht.
Falls man Fragen hat, sollte man sich nicht scheuen die zu stellen. Ich glaube auch die Community hier hilft gerne weiter ;-)


yasidon schrieb am 01.10.2018 um 08:16

Was meinen Freunden bei Ansparungen und dem Umgang mit Geld allgemein sehr geholfen hat, waren unabhängige grundsätzliche Empfehlungen der Verbraucherberatung. Man kann sich auf die Objektivität verlassen, hat immer auch einen persönlichen Ansprechpartner und die Informationen werden auch regelmäßig aktualisiert - so zumindest meine Beobachtung. Es gibt dazu einen passenden Link: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/das-kleine-einmaleins-der-geldanlage-10622


DH schrieb am 01.10.2018 um 22:16

Die Tipps der Verbraucherzentrale sind schon ganz gut, würde da aber auch nicht alle Punkte so unterstreichen. Es gibt einfach auch Dinge, die sind individuell und es gibt auch Dinge, die machen rational auf dem Papier "weniger Sinn", führen aber eher zum nachhaltigen Erfolg - hier ist das Stichwort "Mindset".
Beispiel: eine Rentenversicherung kann für den einen Sinn machen, damit er nicht ständig so einfach ans Geld kann und auch regelmäßig spart (hier wird der Sparer quasi gezwungen). Somit erreicht dieser das Ziel der Vermögensbildung (die Höhe wollen wir hier jetzt mal in diesem Kommentar nicht diskutieren...).
Ein anderer erreicht eine viel höhere Rendite, wenn er bspw. selbst regelmäßig spart und nicht ran geht an sein erspartes mit der gleichen Geldanlage (bspw. der gleiche Fonds, der auch in der Rentenversicherung gespart wird).
Das ist aber nunmal ein ziemlich individuelles Thema...
So auch mit Kredittilgungen. Der eine Haut seine komplette Sparrate in die Tilgung und spart dann weiter, ein anderer macht das selbe, ist dann aber demotiviert weiterzusparen, weil er nun ewig gespart hat um dann im Endeffekt bei null/nichts zu landen (da macht wiederum eine andere Strategie Sinn).

DH



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