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Gruppe: User/Kunden Feedback - Meinungsäußerungen, Erfahrungen, Kritik (positiv/negativ) zur Fidor Bank
Gestartet von webneo500 am 01.12.2017 Motto: Einfach mal so etwas mitteilen und mit anderen darüber diskutieren ;-)


Diskussionen

****Gruppen-Beschreibung****

Von webneo500 am 11.01.2018 um 22:57

Hier in dieser Gruppe kann man seine Meinung und Kritik äußern (positive/negative) oder es können allgemeine Erfahrungen mitgeteilt werden....  
...und zwar zu allem was mit der Fidor Bank zu tun hat.  
z.B  
- was einem gefällt/nicht gefällt  
- oder auch zu aktuellen Themen/Situationen, um darüber vielleicht auch mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.

(Bei einem neuen Beitrag also einfach oben auf den Button "NEUEN BEITRAG SCHREIBEN" klicken)



Kommentar zu den Fidor "Wunschprodukten"

Von webneo500 am 11.01.2018 um 19:31

Dieser Beitrag wird jetzt ziemlich lang ;-)
Und zwar geht es um den Community Bereich der "Wunschprodukte"

Generell eigentlich ein Bereich wo man eigentlich sagen könnte, dass diese Kategorie mal geschlossen werden könnte, da wohl inzwischen jedes Wunschprodukt zum x-ten mal gepostet wurde....also es gibt kaum einen Vorschlag der nicht schon einmal in irgendeiner Form dort vorgeschlagen wurde.... die Fidor kommt ja sicher kaum hinterher die Vorschläge alle abzuarbeiten und durchzugehen.

Der ursprüngliche Sinn auf vorhandene Wunschprodukte abzustimmen ist mittlerweile so ziemlich verloren gegangen...stattdessen wird ein bereits vorhandener Vorschlag erneut eingestellt.

Aber das wollte ich nur mal nebenbei erwähnt haben und dazu meine Meinung äußern ;-)

Viele fragen sich auch was ist eigentlich mit der Auslobung des Bonus, wenn ein Vorschlag tatsächlich mal umgesetzt wird

Auf der Bonusseite heißt es ja:

"" Produktvorschlag 
Jede innovative Produktidee, die nach Diskussion in der Community von der Fidor Bank umgesetzt wird.
Bis + 1000€ ""

Wer sich einmal die AGBs von Fidor durchgeschaut hat, wird zu dem Thema "Wunschprodukte" einen Passus finden, wo genau und detailliert erklärt wird, wie es sich da verhält.

Ich werde jetzt mal den entsprechenden Text hier hin kopieren.

Also Zitat aus den AGBs der Fidor Bank:

""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""
§ 5 Spezielle Vertragsbedingungen bezüglich des Elements Wunschprodukt

a) Vertragsgegenstand

Der Vertrag über die Nutzung der Community und des Bonusprogramms beinhaltet neben anderen Elementen
auch ein Auslobungselement bezüglich der Bonifizierung von durch die Fidor Bank umgesetzte sog. Wunschprodukte, welche von den Nutzern in die Community eingestellt werden können.
Diese Rubrik kann, muss aber von der Fidor Bank nicht dauerhaft angeboten werden.

b) Rechtsnatur Auslobung

Bei der Auslobung handelt es sich um ein bindendes Versprechen gemäß § 657 BGB. Dieses nicht öffentliche Versprechen richtet sich nur an bestehende Mitglieder der Fidor Bank Community, die zudem legitimiert sind.
Eine einfache Registrierung für die Community ist nicht ausreichend, auch wenn der Nutzer Wunschprodukte in
die Community posten kann (siehe auch Nutzungsbedingungen für die Community).

c) Auslobungsbedingungen

Die Auslobungsbedingungen befinden sich ausschließlich auf der Seite „Mein Bonus“ im eingeloggten Bereich
mit folgendem Text: „Jede innovative Produktidee, die nach Diskussion in der Community von der FIDOR Bank umgesetzt wird“.
Der Auslobungstext ist demnach dahingehend zu verstehen, dass es sich um eine innovative
Produktidee handeln muss (Definition innovativ=neuartig/zukunftsweisend/fortschrittlich, also in dieser oder ähnlicher Form noch nicht auf dem Markt befindlich) um überhaupt einen Anspruch zu begründen sowie ein Anspruch auf die Belohnung mit der Umsetzung des Wunschproduktes durch die Fidor Bank überhaupt erst entsteht.

Nicht um eine Auslobung handelt es sich bei (veralteten) Aussagen zu den Bedingungen der Bonifizierung des Wunschproduktes in Produktbroschüren, Interviews oder ähnlichem.
Nach der herrschenden Rechtsprechung handelt es sich bei Werbe-Aussagen in Produktbroschüren oder Interviews etc. nicht um eine Auslobung, solche Aussagen werden nach der gängigen Rechtsprechung auch nicht zu Vertragsbestandteilen, so dass sich daher nicht auf (veraltete) Aussagen über die Bedingungen bezüglich der Bonifizierung eines Wunschproduktes in Produktbroschüren oder Interviews der Fidor Bank berufen werden kann, um einen Anspruch auf eine Bonifizierung eines umgesetzten Wunschproduktes zu begründen.

d) Bonifizierung nach der aktuell gültigen Bonusliste

Entsprechend der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Fidor Bank sowie der Bedingungen im
Auslobungstext unter „Mein Bonus“ ist die zum Zeitpunkt der Live- Stellung des Vorschlags aktuell gültige Bonusliste entscheidend für die Bonifizierung, nicht die zum Zeitpunkt der Einstellung des Vorschlags in die Community gültige Bonusliste.

e) Widerruf bzw. Änderung der Auslobungsbedingungen

Aufgrund des nur einseitig bindenden Charakters für die Fidor Bank ist die Fidor Bank jederzeit berechtigt einen
Widerruf bzw. eine Änderung der Bedingungen vorzunehmen.
Ein Widerruf bzw. eine Änderung der Auslobungsbedingungen sowie der maximalen Höhe des ausgelobten Betrages ist gemäß § 658 Abs. 1 BGB bis zur Vornahme der Handlung (=Vollendung der Handlung, also der Tag der Umsetzung, d.h. Live-Stellung des jeweiligen Wunschproduktes) seitens der Fidor Bank jederzeit möglich.

Die Widerrufs- bzw. Änderungserklärung nach § 658 Abs. 1 BGB ist eine nicht empfangsbedürftige
Willenserklärung.
Das heißt, die Erklärung muss den Nutzern nicht persönlich zugehen, die Nutzer müssen für eine Wirksamkeit der Widerrufs- bzw. Änderungserklärung keine Kenntnis der geänderten Bedingungen haben.
Ein Widerruf bzw. eine Änderung des Auslobungstextes und/oder der Höhe des Bonus wird auf der Seite „Mein Bonus“ bekannt gegeben, eine persönliche Mitteilung an die Nutzer muss nicht erfolgen. Ein Widerruf bzw. eine Änderung ist zudem nicht an bestimmte Gründe oder Begründungen gebunden, sondern steht zur freien Disposition der Auslobenden Fidor Bank.

Mitarbeiter der Fidor Bank dürfen grundsätzlich an der Auslobung teilnehmen, sofern der Vorschlag von Verbesserungen und Wunschprodukten nicht zu ihren direkten Pflichten als Mitarbeiter der Fidor Bank gehört

-------------------

§ 6 Definitionen

a) Bedingung „Innovative Produktidee“

Entsprechend des Auslobungstextes ist eine innovative Produktidee verlangt. Innovativ bedeutet
„neuartig/zukunftsweisend/fortschrittlich“.

Daraus folgt, dass die Aufgabe nicht darin besteht, lediglich die
Produktpalette der Fidor Bank mit den Produktpaletten anderer Banken oder Unternehmen aus dem Bereich der
Finanzindustrie (u.a. Versicherungen, Zahlungsverkehr, Wertpapierangebote etc.) abzugleichen und dann zu
wünschen, dass bereits auf dem Markt befindliche Produkte in die Produktpalette der Fidor Bank aufgenommen werden.
Vielmehr geht es hier um kreative Ideen im Banken-/Finanzdienstleistungsbereich, die eine Art „Revolution“ darstellen.

Das heißt, um den Bonus in voller Höhe ausschöpfen zu können, muss zum einen etwas wirklich „neuartiges“ ausgedacht worden sein, also ein Produkt, das es so oder so ähnlich bisher nicht am Markt gibt, welches dann von der Fidor Bank umgesetzt wird, zum anderen muss ein hoher Bank- sowie Kundennutzen
gegeben sein.
Nur wenn alle drei Kriterien von der Jury, die allein durch Mitarbeiter der Fidor Bank besetzt wird, mit der vollen Punktzahl bewertet werden, kann eine Auszahlung der maximalen Höhe des Bonus erwartet werden.

b) Welche Vorschläge/Ideen werden bonifiziert

Bonifiziert werden neben echten innovativen Produktideen (Definition siehe Punkt 2a) wenn auch ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, da die im Auslobungstext geforderte Bedingung der innovativen Produktidee nicht erfüllt ist:

- Verbesserungsvorschläge (z.B. im Rahmen von Kundenserviceprozessen),

- Features (z.B. der Einbau von Kooperationsangeboten Dritter oder Funktionsverbesserungen bestehender Produkte, aber auch der Community und der Online-Seiten insgesamt),

- Hinweise auf mögliches Fehlerpotential.

Es handelt sich hierbei nicht um die Erfüllung der geforderten echten innovativen Produktidee gemäß Punkt 2a).
Um diese Art von Vorschlägen und Ideen im Sinne der Nutzer dennoch zu honorieren, auch wenn sie nicht die
Bedingung eines „innovativen Produktvorschlages“ erfüllen, ist eine Bonifizierung „bis zu“ einem im Bonusverzeichnis bestimmten maximalen Betrag vorgesehen, um so eine gerechtere Abstufung der Bonifizierung zu erreichen. Diese Vorschläge werden entsprechend des Innovationsgrades sowie des Bank- und Kundennutzens allerdings deutlich geringer bonifiziert als eine vollwertige innovative Produktidee, die zudem
noch einen hohen Bank- und Kundennutzen aufweist.
Ein Anspruch auf die maximal mögliche Ausschüttungshöhe des Bonus besteht aus obengenannten Gründen daher bei dieser Art Vorschlägen und Ideen zu keiner Zeit.

c) Entscheidung über die Höhe des Bonus

Über die Höhe des Bonus entscheidet eine Jury bestehend aus zwei Vorständen der Fidor Bank sowie zwei weiteren Mitarbeitern entsprechend der unter den Punkten 2 b) und c) genannten Kriterien.
Es ist nicht erforderlich, dass die Fidor Bank im Vorfeld eine konkrete Höhe des Bonus festsetzt.
Eine Bestimmung der Höhe des Auslobungsbetrages nach Vollendung der Handlung im eigenen Ermessen der Fidor Bank ist gesetzlich zulässig.
Es ist daher zulässig, dass die Fidor Bank es sich vorbehält, nach der Live-Stellung der Produktidee die Höhe des Bonus nach eigener Bestimmung zuzuteilen.
Die Fidor Bank ist dann berechtigt und verpflichtet, eine Bestimmung der Höhe nach eigenem Ermessen gemäß § 315 BGB vorzunehmen.
Neben den in Punkt 2 b) genannten Voraussetzungen wird nach folgenden Kriterien entschieden:

- Innovationsgrad: wie neuartig oder zukunftsweisend ist der Vorschlag, gibt es gleiches oder ähnliches bereits auf dem Markt, hierzu werden als Vergleich Marktanalysen herangezogen, um den Innovationsgrad zu beurteilen

- Kundennutzen: führt der Vorschlag dazu, dass der Kunde Geld spart oder handelt es sich lediglich um einen Service, der das Leben einfacher und bequemer macht

- Banknutzen: wird durch den Vorschlag ein Prozess vereinfacht, erzielt die Fidor Bank aufgrund einer höheren Transaktionsgröße höhere Erlöse, erzielt die Bank damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Wettbewerbern.

- Zwei oder mehrere gleichlautende/gleichbedeutende Wunschprodukte

- Wenn mehrere Nutzer gleichlautende Vorschläge einstellen, erhält nur derjenige Nutzer einen Bonus, der
den Vorschlag zuerst eingereicht hat, sofern der Nutzer unter angemessenen Aufwand die Möglichkeit hatte, vorab zu recherchieren, ob bereits ein Vorschlag zu seinem Wunschprodukt erfolgt ist.
In allen anderen Fällen entscheidet die Jury, ob das Preisgeld hälftig usw. oder in einem anderen Verhältnis
zwischen den entsprechenden Nutzern aufzuteilen ist.

- Entfallen der Bonifizierung eines umgesetzten Wunschproduktes.

Die Fidor Bank ist in folgenden Fällen nicht verpflichtet, ein umgesetztes Wunschprodukt zu bonifizieren:

Da es sich insgesamt um einen Vertrag über die Nutzung der Community und des Bonussystems handelt der
u.a. ein Auslobungselement enthält, entfällt der Anspruch auf die Bonifizierung eines umgesetzten
Wunschproduktes,

- wenn der Nutzer, der ursprünglich das Wunschprodukt eingestellt hat, zum Zeitpunkt der Umsetzung durch die Fidor Bank kein Nutzer der Community mehr ist (z.B. aufgrund eigener Kündigung, ordentlicher oder außerordentlicher Kündigung des Nutzers seitens der Fidor Bank, etc.).

- Wenn zwischen dem Einstellen des Produktvorschlages bis zur Umsetzung seitens der Fidor Bank mehr als 24 Monate vergangen sind.

- Wenn der Nutzer Ideen der Bank oder anderer Nutzer als eigenes Wunschprodukt in die Community einstellt, von denen er aufgrund von Postings der Bank oder anderer Nutzer in der Fidor Community oder auf anderen Veranstaltungen mit Präsenz der Fidor Bank oder anderer Nutzer vorher Kenntnis erlangt hat oder hätte erlangen können.

Die Fidor Bank hat das Recht die Kategorie Wunschprodukte jederzeit einzustellen. Bis zu diesem Zeitpunkt eingegangene Wunschprodukte werden zu den oben bestehenden Bedingungen 12 Monate nach der Einstellung des Elements Wunschprodukte behandelt.

""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""
Zitat Ende

Quelle:
Fidor AGB's
https://www.fidor.de/documents/agb_021117.pdf
(Seite 97-100)

Alle 6 Kommentare vollständig anzeigen

BLCK schrieb am 11.01.2018 um 20:30

Mist. wieder kein Bonus! :D


Matze62 schrieb am 12.01.2018 um 08:13

Es wäre wünschenswert, wenn Fidor transparent mit den Verbesserungsvorschlägen umgehen würde - egal ob man eine Idee für gut oder ungeeignet hält. Gab es Ideen, die angenommen wurden und die Prämie gezahlt wurde und für welche Produktideen war das?

Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass es eher Marketing als eine ernst gemeinte Kundenbeteiligung ist.


webneo500 schrieb am 16.01.2018 um 23:00

@Matze62:

Ja etwas mehr Transparenz wäre tatsächlich wünschenswert



Webinterface

Von BLCK am 11.01.2018 um 14:52

Ich mag nicht gerne mäckern (oder heißt es meckern?),
jedoch ist das Webinterface so unaufgeräumt und überfrachtet...
Ich biete gerne meine Dienste an, wenn es um UX geht.
Platzverschwendung, unausgegorene Struktur und falsch priorisierte Informationsfluten.

Im Resultat muss ich jedes mal überlegen, wo ich denn eine Überweisung tätige...



PDF-Dateien in Dropbox ablegen - funktioniert seit Monaten nicht mehr

Von Schnate am 08.01.2018 um 12:27

Seit Juni 2017 (war schon der verlängerte Termin) werden die PDF-Dateien, die ich nach einer getätigten Überweisung mit dem Button generieren kann, nur noch auf iBooks richtig dargestellt, aber nicht mehr direkt über Dropbox.

Ich habe bereits mehrere Mails gesendet und Telefonate geführt und darauf hingewiesen, leider vergeblich. Hier wird soviel geschrieben in der Community warum taucht dieses Problem, was einschlägig bekannt ist, da Dropbox oft genug auf den veränderten API-Standard hingewiesen hat, hier nicht als Thema auf? Liest die softwareabteilung keine einschlägigen Nachricht? Ich finde es sehr bedauerlich, dass einer inzwischen so frequentierten Internetbank nicht möglich ist, dieses Problem zu lösen.
Übrigens gibt es noch andere große Unternehmen, die das nicht hinkriegen, wie z.B. Kabeldeutschland/Vodafone, norisbank, etc. Ich bin enttäuscht und frustriert über meine Hilflosigkeit hier etwas zu bewegen.


BLCK schrieb am 11.01.2018 um 14:46

Ich nutze zwar Dropbox nicht dafür,
kann aber Deinen Frust gut nachvollziehen.
Es wirkt in der Entwickelungsabteilung von Unternehmen sicherlich trivial und steht auf den To-Dos so weit unten, dass die Kunden es erst hochpushen müssen.



Geschäftskonto braucht neue Handy Nummer

Von Jutaro am 06.01.2018 um 18:17

Habe schon ein Konto bei der Fidor Bank und will jetzt Geschäftskonto eröffnen. Geht aber nicht weil bei mir privates und geschäftliches Handy eins sind. Das finde ich eine recht willkürliche Beschränkung.


webneo500 schrieb am 07.01.2018 um 01:39

Dies hat nichts mit willkürlicher Beschränkung zu tun, ist rein technisch nämlich nicht möglich;

Zur Erklärung;

Dies hat den einfachen Grund, das eine Handynummer auch aus rein technischen und praktischen Gründen, immer nur einem Konto zugeordnet werden kann...
....
1. Wegen dem mTAN Verfahren.
Eine verschickte mTAN muss immer einem bestimmten Konto zuzuordnen sein

2. Wegen der Funktion "Freunden Geld senden"
Dort kann man ja unter anderem an eine Handynummer einem Fidor User Geld senden, deshalb muss hier auch die Handynummer eindeutig einem Fidor Konto zuzuordnen sein..
.... deshalb ist es rein praktisch gar nicht möglich, eine Handynummern für zwei Konten zu haben.... es wäre nämlich keine Zuordnung mehr möglich.


webneo500 schrieb am 10.01.2018 um 15:53

Also noch mal erklärt:

Eine Handynummer und eine E-Mail-Adresse, muss aus rein technischen und praktischen Gründen, immer EINEM Konto zugeordnet sein...
....  und zwar wegen der Funktion "Freunden Geld senden"  
Dort kann man ja unter anderem an eine Handynummer und E-Mail-Adresse einem Fidor User Geld senden, deshalb muss hier auch die Handynummer und E-Mail-Adresse eindeutig EINEM Fidor Konto zuzuordnen sein..  
.... deshalb ist es rein praktisch gar nicht möglich, eine Handynummern und E-Mail-Adresse für zwei verschiedene Konten zu hinterlegen...
.. es wäre dann nämlich keine Zuordnung mehr möglich.

Und bei der Handynummer spielt auch noch das TAN-Verfahren eine Rolle 
Wegen dem mTAN Verfahren.  
Eine verschickte mTAN muss immer einem bestimmten Konto zuzuordnen sein



Service und ordentliche Bearbeiten von Dokumenten ist Fidor unbekannt!

Von baxter.bln am 23.12.2017 um 18:38

Hallo,

ich werde dann auch einmal meine Erfahrungen mit Fidor wieder geben, vielleicht ist es ja für den ein oder anderen Interessant.

Wir haben letzten Monat ein Konto eröffnet, welches dann hauptsächlich für die Abwicklung von EC & Kreditkartenzahlungen unseren Paymentanbieters genutzt werden sollte.

Soweit die Theorie.

Ich habe mich vor der Kontoeröffnung im November mit dem Call Center in Verbindung gesetzt um zu erfragen ob eine Abwicklung über das SEPA SCC möglich ist. Kein Problem, war die Antwort. Also, hingesetzt und alle notwendigen Dokumente ausgefüllt und hoch geladen.

Nach zwei Wochen noch keine Rückmeldung über die Kontoeröffnung, also eine Mail geschrieben und nachgefragt. Ca. eine Woche später dann die Rückmeldung das das Konto nun eröffnet sei.

Ein Tag später die Mitteilung das eine Stammkapitalsperre auf dem Konto eröffnet sei? Ich habe daraufhin direkt angerufen und mittgeteilt das dies ein Irrtum sein muss, da unsere GMBH bereits seit langer Zeit im Handelsregister eingetragen ist und ihnen der Register Auszug auf vorliege. Mitarbeiterin hat das bestätigt und konnte es auch nicht verstehen, wollte aber dafür sorgen das diese umgehend entfernt wird.

Wir haben zusätzlich per Anhang in einer Email die Mitteilung gemacht das wir am SCC Verfahren teilnehmen mit der bitte um Bestätigung. 14 Tage später die Antwort das dies nicht möglich sei und man das Verfahren nicht unterstütze???

In den 14 Tagen sind allerdings schon Zahlungen über das Kartenterminal auf das Konto gebucht worden und das nicht im geringen Maße.

Aufgrund dessen wollte ich eine Umbuchung vornehmen, Meldung "Konto nicht ausreichend gedeckt?". Also nachgeforscht und in den vorgemerkten Umsätzen ist die Stammkapitalsperre nach wie vor vorhanden.

Also wieder angerufen. Ja, das wäre richtig ich solle bitte eine Bestätigung des Notars senden das das Stammkapital eingezahlt worden wäre und schriftlich einen Antrag auf Aufhebung stellen. Könnte dann aber ein paar Wochen dauern da man so überlastet sei?

Ähm? Ich soll eine Bestätigung meines Notars senden? Für eine GMBH welche seit langem im Handelsregister steht und zusätzlich soll ich noch irgendwelche Dokumente erstellen damit die ihren Fehler rückgängig machen. Und dann noch ein paar Wochen waren um über das Geld des Unternehmen zu verfügen. Wohl eher nicht....

Aber ich habe denen darauf hin ein Schreiben erstellt.

Die sofortige Kündigung des Kontos und Aufforderung alle Guthaben des Kontos sofort auf das Hauptkonto bei der deutschen Bank zu überweisen.

Bin mal gespannt ob das wieder Wochen dauert.
Mein Fazit, Firmen die einen seriösen und zuverlässigen Kundenservice suchen, lasst die Finger von dieser Bank!



Problem bei der Adresseänderung

Von Mr.Empete am 21.12.2017 um 21:25

Hallo zusammen!
Habe heute ein Fidor Konto eröffnet. Es fehlt nur noch die Legitimierung. Diese würde ich gerne per PostIdent durchführen.
Wenn ich das Fenster von PostIdent öffne sehe ich meine Daten. Leider ist die Postanschrift falsch und lässt sich von mir nicht ändern.

Da ich deutscher bin der in Österreich lebt, kommt es da immer zu Schwierigkeiten. Das kenn ich schon. Ich kann aber in der Maske das Land unter meinem Wohnort nicht ändern, da steht jetzt halt Deutschland. Hat vielleicht wer nen Tipp?



Fidor APP verstört mit unsachgemäßem Wortlaut zu Umsätzen / Kontostand

Von Mikadooh am 20.12.2017 um 22:54

Problem heute schon gepostet heute unter
https://community.fidor.de/news/hallo-an-alle-diese-meldung-is

Thema würde aber hier passen.

Die Smartphone APP zeigt sog. "vorgemerkte Umsätze" (z.b. über Bitcoin.de reservierte Guthaben) einfach als SOLL / wie eine erfolgte Abbuchung an UNBEKANNT / UKNOWN.
Sehr verwirrend!

Defakto sollte die APP die Kontostände / Umsätze etc mit dem gleichen Wortlaut definieren wie im Online Banking auf der Internetplattform.



Bonitätsprüfung

Von Alex.H.1989 am 18.12.2017 um 09:41

Wieso wird eigentlich bei der Werbung von fidor mit dispo ohne Schufa Prüfung geworben, die bonitätsprüfung die extern gemacht wird ist doch genau dasselbe. Hat dann nachher die interne oder externe Prüfung mehr Gewicht?
Bin mal gespannt


webneo500 schrieb am 19.12.2017 um 12:53

Also bei der Beantragung der SmartCard wird vorrangig der interne Score herangezogen...
.. da dieser aber bei Neukunden natürlich noch nicht aussagekräftig genug ist, wird dann eine Bonitätsprüfung bei einer Auskunftei durchgeführt..
... dies ist übrigens Creditreform Boniversum.

Bei der Beantragung von Produkten wie dem Dispokredit oder dem Geld Notruf wird immer zusätzlich eine Abfrage bei Creditreform Boniversum durchgeführt.

Aber die Schufa wird in allen Fällen nicht herangezogen...
... mit dieser arbeitet die Fidor Bank nämlich nicht zusammen
.... demzufolge stimmt die Werbeaussage wohl.

Es wird eben eine Bonitätsprüfung bei einer anderen Firma gemacht



Vorsicht mit dem Bezahlen mit einer Fidor-MasterCard bei Amazon

Von JuppQ am 16.12.2017 um 11:16

Offensichtlich scheint Amazon Konten bei der Fidor zu haben. Anders ist es kaum zu erklären, dass bei berechtigten Reklamationen der "kleine" Kunde als verblödet dargestellt und abgebügelt wird, so dass Reklamationen im Sande verlaufen und Amazon bei seinem betrügerischen Handeln (Zahlung erfolgt - keine Ware erhalten) nach Kräften unterstützt.

Alle 7 Kommentare vollständig anzeigen

TrudchenQ schrieb am 16.12.2017 um 14:26

Ein Lastschriftwiderspruch ist deutlich bequemer und effektiver.


pcxmtb schrieb am 16.12.2017 um 14:43

@TrudchenQ: Jau, das ist wohl bequemer, dann hast du zwar "erstmal" dein Geld wieder, aber wenn Du im Unrecht bist (im Zweifel entscheidet das ein ordentliches Gericht) dann wird's teuer, dann zahlst Du die Rücklastschriftgebühren und die Zinsen, die dem Händler entgangen sind.

@JuppQ: Dir unterstellt keiner was, Du hast aber, zumindest in deiner ersten Frage, kaum Informationen mitgeteilt - Ich würde hier mal abwarten was Sache ist.
Wenn der Händler (oder Amazon) nicht per Trackingnummer nachweisen kann, dass das Paket zu dir geschickt wurde, und du es auch wirklich erhalten hast, wirst du GANZ Sicher dein Geld zurückerhalten!


wilde_rosen schrieb am 16.12.2017 um 14:44

Offenbar hast Du ja bei einem Händler gekauft und nicht bei Amazon.

Hast Du schon einen Garantieantrag gestellt? Bei mir wurde kürzlich ein solcher wegen nicht erhaltener Ware binnen Sekunden automatisiert entschieden und das Geld zurückerstattet. Wenn der Händler gar nicht reagiert, sollte das eigentlich zu Deinen Gunsten ausgehen.



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