zum Inhalt springen zur Navigation springen zum Seitenende springen

zum Seitenanfang springen zur Navigation springen
Smart questions banner
Frage
Answers
8
Thumb up
0
Thumb down
3
Fidor_Neukunde_A - 11.01.2019 - 17:09:09

Am 09.01. wurde ein Sparbrief fällig. In den Unterlagen heißt es (ZITAT) "Auszahlung 09.01.2019".

Die Auszahlung auf mein Girokonto erfolgte trotz Hinweis, dass ich über das Geld am 09.01.2019 wie zugesichert verfügen können muss, erst am 10.01.2019.

Obwohl ich Fidor Kopien der schriftlichen Zusicherung zur "Auszahlung 09.01.2019" zugesendet habe, bleibt man dabei, ich hätte die AGB-Klausel, dass das Geld einen Tag später ausbezahlt werde, akzeptiert.

Laut Fidor ist dies bei jedem Sparbrief-Anleger so. Bin ich (neben der BaFin) die einzige Person, die das für unzulässig hält?

Melden Sie sich an um die Frage zu beantworten!

Antworten
Multinator - 11.01.2019 - 17:20:20

Ja.


Fidor_Neukunde_A - 11.01.2019 - 17:51:34

@ Multinator
Ok, es stört Sie also nicht, wenn Ihre Bank Ihr Geld nach dem Fälligwerden einen Tag oder bei einem Freitag, 3 Tage länger hält als vereinbart.
Wahrscheinlich ist das bei den meisten so, da Fidor bis dato diese Klausel noch nicht aus den AGB entfernt hat.
Aber lt. BaFin ist das unzulässig und die entsprechende AGB-Klausel ist nichtig.
Nur, wo kein Kläger, da kein Richter. :-)

Nur, wenn mir jemand zusichert, "Du bekommst Dein Geld am 09.01." und hält diese Zusicherung nicht ein,...

Dann hat das Ganze noch eine andere Qualität.


Multinator - 11.01.2019 - 18:01:18

Für mich steht das so in den AGB welche ich akzeptiert habe und fertig. Habe ich rechtliche Bedenken zu den AGB, schließe ich so einen Vertrag nicht ab, zumal die AGB in diesem Falle nicht irgendwo versteckt und verschleiert im Kleingedrucktem verschwinden. Bin ich anderer Meinung, hätte ich schon längst entsprechende Schritte eingeleitet und über deren Entwicklung hier berichtet, anstatt das ganze zu versuchen hier permanent durchzukauen, in der vergeblichen Hoffnung, dass sich evtl. doch noch jemand geneigt fühlt, sich meiner Meinung anzuschließen.


FotoBLN - 11.01.2019 - 18:16:52

Ich kann ja mal nachfragen ob man das Auszahlungsdarum in den Briefen nicht einfach einen Bankarbeitstag nach hinten schieben kann bei dem Wortlaut für neue Briefe. Dann ist das Auszahlungsdatum auf dem gleichen Tag wie das Wertstellungsdatum.


quentitarantino - 11.01.2019 - 18:20:59

Ich erinnere mich, dass ich meinen Sparbrief auch ein paar Stunden später ausgezahlt bekam.
Jetzt kommt es auf die eigene Persönlichkeit an. Der Eine legt großen Wert auf diese Genauigkeiten und das ist auch das Recht der Person; Ich hatte es nicht besonders eilig, und konnte 3h länger warten, er wurde mir dann um Mitternacht ausgezahlt.


Ex-Journalist - 11.01.2019 - 20:45:52

Wo ist das Problem, außer dem Selbstgemachten?

Auszahlungstermin + Banklaufzeit einer Überweisung - nach SEPA ein Tag - ergibt doch den Zieltermin für den Geldeingang.

Wenn der 9. verzinst wurde, kann das Geld nach BGB erst am 10. zu Verfügung stehen. Details über Zinsen und Verfügungsgewalt bitte selbst aus dem BGB raussuchen, bei Bedarf.


Ex-Journalist - 11.01.2019 - 21:02:23

@FotoBLN
Das Gutschriftsdatum sollte als solches vermerkt und wahrheitsgemäß angegeben werden. Da es sich um eine Buchung auf ein eigenes Konto handelt, kann die Bank das auch angeben.

Ein Auszahlungsdatum führt offensichtlich nur zu Irritationen.


quentitarantino - 11.01.2019 - 21:03:37

Ex-Journalist, super, danke, absolut logisch.



zum Seitenanfang springen zum Seitenende springen