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kmak - 12.01.2018 - 16:57:55

Aus den neuen Fidor-AGB: "Der Darlehensnehmer darf das Darlehen nicht für den Erwerb oder die Erhaltung des Eigentumsrechts an Grundstücken (auch Wohnungseigentum), an bestehenden oder zu errichteten Gebäuden (auch Erwerb eines Fertighauses) oder für den Erwerb oder die Erhaltung von grundstücksgleichen Rechten (auch Erbbaurechte und selbstständiges Gebäudeeigentum) verwenden. Hierunter fällt auch die Verwendung des Darlehens zur Abwendung einer Zwangs - oder Teilungsversteigerung."

Mit dem Dispo wird man nicht allzu viel Immobilie kaufen können. Aber man könnte ja wenn es eng wird mal eine Hypothekenrate damit zwischenfinanzieren - Fidor wird das weder merken noch verhindern können.

Was ist der Hintergrund dieser Regelung? Warum darf man mit dem Dispo Lebensmittel, Reisen und sonstigen Konsum bezahlen, aber keine Immobilien?

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Antworten
mirfaelltnixmehrein - 12.01.2018 - 18:03:14

Weil Du Dir lieber Bitcoins kaufen sollst als so eine Sch... Lehmhütte. :-)))
Als Immobilienfinanzierung wäre der Dispo sicher auch etwas zu teuer.
Ferner benötigt eine Bank um Immos finanzieren zu können meines Erachtens eine spezielle Genehmigung, die bei einer Netbank nicht automatisch vorhanden ist. Bevor sich Fidor in die Nesseln setzt, wird gewarnt.


Ritchie - 12.01.2018 - 18:20:14

Maximal ist eine Dreieckskonstruktion nötig, um das Geld zu den verbotenen Zwecken nutzen zu können, ohne gegen die Regeln zu verstoßen. Im schlimmsten Fall nimmt man also die Omma mit ins Boot.


Eirean_Lady - 12.01.2018 - 20:36:42

Stellt sich die Frage, ob diese Tegelung überhaupt legal ist! Wahrscheinlich eher nicht!


Dremka - 12.01.2018 - 20:52:52

Tante Google hilft auch hier. Sucht mal nach Wohnimmobilienkreditrichtlinie


UB56 - 13.01.2018 - 08:27:16

Wer Geld für eine Immobiliefinanzierung verleiht, will Sicherheiten (Grundbucheintrag).


Eirean_Lady - 13.01.2018 - 08:58:35

@Dremka
Wo siehst du in dieser Richtlinie die Grundlage für diese Regelung? Artikel?
Ich habe die Richtlinie gerade gelesen und finde nichts darüber!


Dremka - 13.01.2018 - 11:17:03

Bei Immobilienkrediten wird eine umfassende Beratungsleistung des Kreditgebers gefordert. Dies wird mit einem Online-Kredit eher nicht passieren, da aufwändig und auch nicht gewollt. Also schliessen die AGB diese Verwendung sicherheitshalber aus. Wenn jemand den Fidor Ratenkredit aufnimmt, um damit eine Immobilie zu finanzieren und scheitert, könnte er ja auf die Idee kommen, gegen Fidor zu klagen, er sei nicht umfassend beraten worden und dies zum Scheitern der Finanzierung führte. In diesem Fall kann Fidor dann auf die AGB verweisen, was die Klage erheblich erschweren dürfte.



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