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Scroby - 11.01.2019 - 12:33:31

Dashlane Passwort Manager soll bei Passwörter helfen. Ist das Programm zu empfehlen? Erfahrungen?

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Antworten
Fidor_Neukunde_A - 11.01.2019 - 17:11:29

Grundsätzlich sind Passwort-Manager unter dem Sicherheitsaspekt nicht zu empfehlen. Das rät Ihnen jemand mit IT-Background.


heartofgold - 11.01.2019 - 17:25:27

Ich bin sehr zufrieden mit 1Password.
@Fidor_Neukunde_A: mit einem Passwort-Manager kann ich 20-stellige Passwörter wie z.B. HtsbK)6/9vDSE$+vC4_F verwenden, und natürlich für jeden Account ein anderes. Das ist deutlich sicherer als ein einziges Passwort für alle Accounts zu verwenden oder simple Passwörter wie 1234567, was angeblich das am häufigsten genutzte Passwort in Deutschland ist!


Multinator - 11.01.2019 - 17:30:53

Hätten die Politiker welche auf den sozialen Medien gehackt worden sind, einen Passwortmanager mit vernünftigen Passwörtern benutzt, wäre der Hack garnicht möglich gewesen. Meiner Meinung nach IT-Volldeppen.


Agares - 11.01.2019 - 17:33:11

Die Meinung zu Passwortmanagern ist gespalten. Meine Meinung ist besser ein guter Passwortmanager, als viele schlechte, gleiche Passworte.

Wichtig, die Passworte landen nicht in der Cloud des Anbieters, egal was dieser von Sicherheit verspricht. Es sollten 2FA können, die Datenbank verschlüsselt sein und viele Plattformen unterstützen.

Ich empfehle Keepass bzw. XKeepass oder auf dem Handy KeePassDroid.


Fidor_Neukunde_A - 11.01.2019 - 17:42:36

@heartofgold

Natürlich für jeden Account ein anderes. Aber die Passwortlänge/Sicherheit hängt auch vom Anwendungsfall ab. Dort, wo die Brute Force-Methode schon nach 3 Fehlversuchen am Ende ist, sind auch 8 Zeichen mehr als ausreichend - als bei praktischen allen Banking-Passwörtern.
Dort, wo Brute Force oder Dictionary Attack praktisch ewig laufen kann und zudem keine Wartezeiten existieren, da sollten es tatsächlich längere Passwörter sein. Ich nehme an, Sie können selbst ausrechnen, wieviele Kombinationen es bei einem 20-stelligen Passwort gibt, dass z.B. nur aus Klein-Buchstaben besteht: Ich kann es hier nur im Klartext schreiben: 20 hoch 26
Ein Zahl mit 34 Stellen. Reicht Ihnen das an Sicherheit?
Viel wichtiger ist es sicherzustellen, dass keine Keylogger aktiv sind.
Wenn Sie - während Sie hier tippen - eine Rechtschreibhilfe aktiv haben, dann haben Sie bereits einen Keylogger, der alles mitliest, was Sie tippen.
Wussten Sie das?


Agares - 11.01.2019 - 17:52:28

Ein weiterer Tipp wäre eine Passwort-Karte zu basteln. Gibt es in unterschiedlichen Varianten.

https://wiki.muc.ccc.de/password_card
https://www.sicher-im-netz.de/dsin-passwortkarte
https://www.heise.de/ct/ausgabe/2014-18-Kennwoerter-mit-Zettel-und-Stift-verwalten-2283904.html


heartofgold - 11.01.2019 - 18:31:49

@Fidor_Neukunde_A: sicherlich genügen für manche Anwendungsfälle kürzere Passwörter oder nur solche, die aus Kleinbuchstaben bestehen. Ich kann und will mir aber auch nicht zig 8-stellige Passwörter aus Kleinbuchstaben selbst merken.
Während ich hier tippe ist die integrierte Rechtschreibhilfe von macOS aktiv. Das Betriebssystem liest logischerweise alles mit, was man tippt, sonst wären ja keine Eingaben durch den Nutzer möglich.



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