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Rotschild - 21.06.2011 - 11:07:49

Die St. Publius Corporate Services Ltd. offeriert in ihrem Genußrechtsprogramm eine 18%-Kapitalanlage. Sie ist täglich kündbar und könne deshalb auch als Tagesgeldanlage verwendet werden. Haben Sie Erfahrung mit der Kanzlei St. Publius und Geschäftsführer Herrn Krappertsbusch?

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Ante - 21.06.2011 - 11:13:18

habe ich noch nie gehört, aber so ganz nüchtern am morgen gehen bei mir drei alarmglocken an: a) 18% Rendite b) Genußrechte und vielleicht noch c) die Unternehmensform


CM - 21.06.2011 - 11:38:05

Frage aus reinem Eigeninteresse: Wie sind Sie auf dieses Angebot aufmerksam geworden? Bekannter, Website, Google, postalisches Mailing etc.? Dankeschön.


aureus - 21.06.2011 - 11:46:12

("Postalisches Mailing" … sehr schön. Früher hieß so etwas einfach (Werbe-)Brief. ;-))


CM - 21.06.2011 - 11:49:11

ich war nie so richtig offline marketer, habe aber zwekcs grundausbildung die prof. dr. vögele akademie für dialogmarketing besucht, immerhin die ersten augenkamera-anwender bei öffnung von werbebriefen ;-)


Ante - 21.06.2011 - 11:53:55

wenn die leute doch heute immer noch die werbebriefe öffnen würden...


CM - 21.06.2011 - 12:18:17

@ante: machen Sie noch zig millionenfach in Deutschland...


cremofix - 21.06.2011 - 16:34:07

Also grundsätzlich ist gegen Genussrechte bzw. Genussscheine ja nichts einzuwenden. Wenn man sich des potentiellen Risikos bewusst ist, stellen sie eine ganz normale Finanzierungs- / bzw. Anlageform dar. Nebenbei, hat das Genussrecht als Finanzierungsform für Unternehmen in Deustchland eine wesentlich längere Tradition als z.B. die Aktie.

Im konkreten Fall stellen sich mir allerdings einige erste Fragen:

a.) Wenn der Immobilienstandort Malta so unschlagbar toll ist, warum sollte jemand sich für 18% Geld leihen, wenn er es bei der Bank auch für 4 bekommt?
b.) Welche Historie gibt es. Wie lange macht Publius das schon und wie war die Auszahlung der Genussrechte in der Vergangenheit?
c.) Als Ltd. haftet Publius nur beschränkt, wie hoch ist das Stammkapital, wiehoch das bilanzielle Eigenkapital?

Da ich dazu nichts finden konnte, würde ich im konkreten Fall die Finger davon lassen.


mk - 21.06.2011 - 16:40:44

halte die rendite für "alarmierend"! Haben hier auch schon mehrfach über die Genußrechte im allgemeinen und speziellen diskutiert.... Cremofix hat hier die Punkte ja perfekt beschrieben. Mein Ansatz an der Stelle ist immer: Risiko und Return sind alles andere als synchron. Risiko ist wie beim Eigenkapital. Rechte des Geldgebers wie beim Fremdkapital. Im Zweifelsfall zahlt hier der Genußschein-Investor die Rechnung und hat keine Chance jemals sein Geld wieder zu sehen....


mk - 21.06.2011 - 16:43:29

Habe nun einen Blick auf die Seite geworfen. Ganz kritisch finde ich: "Sie sind Unternehmensberater, Rechtsanwalt oder Steuerberater
und möchten Ihren Kunden Dienstleistungen von St. Publius empfehlen? Gerne – St. Publius arbeitet bereits mit Beratern erfolgreich zusammen. Selbstverständlich erhalten Sie für Ihre Empfehlungen eine Prämie. Pro erfolgreich empfohlenen Ltd. Kunden gibt St. Publius eine Prämie in Höhe von 500.- € aus. "

500 Euro Kundengewinnungsprämie noch on top!!!!


st.publius - 17.10.2011 - 21:55:30

18% sind eine hohe Rendite. Wie mk geschrieben hat ist dementsprechend natürlich auch ein höheres Risiko einzukalkulieren. Im Gegensatz zu anderen Genussrechtsanlagen ist unser Produkt sehr interessant, da dies mit der Privathaftung des Geschäftsführers ausgereicht wird. Zudem bieten andere Genussrechte nur die Sicherheit einer Kapitalgesellschaft bei 9%.
Unsere Anleger sind sehr zufrieden. Trotzdem ist die Anlage nicht für jedermann geeignet. Die Entscheidung obliegt jedem selber. Staatsanleihen der verbliebenen 18 Staaten mit AAA Status sind natürlich wesentlich sicherer!



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