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kmak - 11.01.2019 - 16:10:52

Die Vorabpauschale bei Fonds wird zwar nur erhoben wenn der Fond im jeweiligen Jahr Gewinne erzielt hat. Bei Verlusten erfolgt aber keine Verrechnung mit künftigen Gewinnen. Wenn ein Fond also mal Verluste und mal Gewinne macht dann können über die Jahre erhebliche ungerechtfertigte Steuern erhoben werden. Diese werden zwar bei Verkauf gutgeschrieben, den Zinsverlust hat man aber trotzdem.

Es kann also sinnvoll sein, rein aus steuerlichen Gründen zu verkaufen und gleich wieder zu kaufen. Jedoch fallen dann Gebühren an, es besteht ein Kursrisiko und es kann ggf. auch als Marktmanipulation verdächtigt werden.

Gibt es Banken die einen "fiktiven Verkauf aus steuerlichen Gründen" anbieten, der die Nachteile vermeidet. Da jede Bank einen solchen fiktiven Verkauf Anfang 2018 durchführen musste sollte es nicht weiter schwierig sein, sowas auch später noch mal auf Kundenwunsch anzubieten.

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LaNeuve - 12.01.2019 - 12:23:35

Nein, den Ärger mit dem Finanzminister werden sich die Banken nicht antun. Wer steuerlich „gestalten“ will, muss schon selber verkaufen und wieder neu kaufen.


whiro - 17.01.2019 - 12:50:26

Ein solcher fiktiver Verkauf wäre ja eine Gestaltung, die nicht im Sinne der Erfinder ist....
Ich denke, das wird in ein paar Jahren eh wieder geändert und ist bei den meisten Normalbürgern auch ohne sonderlich große Relevanz = den Aufwand nicht wert.
Wenn es den aufwand doch wert wäre, hat man sowieso einen Steuerberater der einem die bester Variante ermöglicht.



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