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Harakiri0105 - 12.01.2018 - 15:57:14

Ich hätte da mal eine Frage, die nur bedingt eine Geldfrage ist, aber letztendlich doch die Finanzen betrifft: Als Beamter (in Schleswig-Holstein) bin ich privatversichert und beihilfeberechtigt. Nun ist es so, dass ich bei meiner PKV Aufwendungen (Arztrechnungen, Rezepte etc.) online einreichen kann, die anschließende Berabeitung und Erstattung erfolgt zumeist innerhalb von wenigen Tagen. Bei der Beihilfe ist eine Online-Einreichung der Belege nicht möglich - wie man mir schriftlich auf postalischem Weg auf meine Email-Anfrage mitteilte "aus systemtechnischen Gründen". Entsprechend dauert die Bearbeitung und Erstattung meiner Auslagen nicht selten länger als 4 Wochen. Rekord war jetzt gerade 32 Tage! Meine Frage nun: Ist das in anderen Bundesländern ähnlich? Leben die Behörden in SH vielleicht noch in der digitalen Steinzeit oder ist das generell ein Problem von staatlichen /bzw. Landes-Behörden? Oder werden gar Datenschutzgründe vorgeschoben? Ich würde mich über einige Erfahrungsberichte freuen!

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Antworten
Eirean_Lady - 12.01.2018 - 16:13:38

Hi Harakiri,
Ich bin selber Beamtin, allerdings beim Bund. Die Situation der Beihilfe ist bei uns ebenso. Die Belege sind im Original einzureichen, per Dienstpost geht es etwas schneller. Die Abrechnung dauert zwischen 14tagen und sechs Wochen, wenn es doof läuft und es bei der Beihilfe stelle Urlaubszeit ind Krankheit gibt. Allerdings werden große Rechnungen bevorzugt behandelt. Bei kleineren Beträgen wird davon ausgegangen das man eine gewisse Rücklage hat. Da man ja auch einen Teil von der PKV bekommt geht es meistens.


Harakiri0105 - 12.01.2018 - 16:40:34

Danke, Eirean_Lady für die Rückmeldung. Ja, die Beamtenmühlen mahlen wohl doch etwas langsamer... Also kein typisches SH-Problem!


t_argon - 12.01.2018 - 17:13:56

@Harakiri0105 - das war jetzt Satire.


FidEls - 12.01.2018 - 17:48:40

Als Beamter sollte man doch wissen, wie Beamte arbeiten.


superfiffi - 12.01.2018 - 18:15:51

In NRW werden die Belege(Kopien bzw. Zweitschriften,die Originale gehen ja ggfs an die private Zusatzversicherung) seit einigen Jahren an eine zentrale Scanstelle geschickt und von dort an die jeweiligen Beihilfstellen per PDF weitergeleitet.Hört sich schwerfällig an,geht aber erstaunlich fix.Im Regelfall ist die Beihilfe 3 Wochen nach Antragstellung auf dem Konto.


mirfaelltnixmehrein - 12.01.2018 - 18:16:41

Bei Rezepten und Arztrechnungen recht eine Prüfung auf Echtheit um den Betrag zur Auszahlung zu bringen. Stellt sich der Beleg später als Fälschung heraus, bleibt die Möglichkeit der Rückforderung einschließlich Betrugsanzeige. Bei der Beihilfe muss erst mit der zuständigen PKV deren Anteil abgestimmt werden. Dabei ist man also auf die Bearbeitungszeit der PKV angewiesen.


Eirean_Lady - 12.01.2018 - 19:57:31

@mir.....
Bei uns ist es so, dass wir die Originale an die Beihilfe schicken dort liegt genau vor mit wieviel Prozent ich bei der Versicherung bin! Diese Prozent sind abhängig von der Anzahl der Kinder etc..Ein Abgleich mit der PKV findet mit Sicherheit nicht statt!


superfiffi - 12.01.2018 - 20:09:59

@Eirean_Lady in NRW genau umgekehrt:Originale an die PKV,Kopien an die Beihilfe.Bei der Beihilfe sind die Leistungen der PKV hinterlegt,so dass man den Beihilfeantrag und den Leistungsantrag bei der PKV gleichzeitig stellen kann.


Eirean_Lady - 12.01.2018 - 20:31:55

@superfiffi
Also doch nur kleine Abweichungen zwischen den einzelnen Regelungen


superfiffi - 12.01.2018 - 22:20:18

Allem Anschein nach bringt der Dienstherr in NRW seinen Beamten mehr Vertrauen entgegen.



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