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Fidor_Neukunde_R - 13.09.2017 - 16:37:41

Sollte ein Mann wie Herr Draghi allein die Befugnisse haben mit der Enteignung der Sparer weiter fortzufahren? Oder muss es eine wie auch immer geartete Stimmenmehrheit für solche Beschlüsse geben?

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heartofgold - 13.09.2017 - 16:41:22

Der EZB-Präsident kann nie allein entscheiden, die Entscheidungen werden vom EZB-Rat getroffen.


heartofgold - 13.09.2017 - 16:43:00

Dem EZB-Rat gehören alle Mitglieder des Direktoriums und zusätzlich alle Präsidenten der nationalen Zentralbanken der (momentan 19 (Stand: Januar 2015)) am Euro teilnehmenden Mitgliedstaaten an. Er ist das oberste Beschlussorgan der EZB und trifft die meisten Entscheidungen mit einfacher Mehrheit der jeweils stimmberechtigten Mitglieder. Er legt die Richtlinien der Geldpolitik und die Leitzinssätze fest und stellt Zentralbankgeld bereit. Die Aussprachen sind vertraulich, der Rat kann aber die Veröffentlichung beschließen. Er tagt in der Regel alle 14 Tage.
(Quelle: Wikipedia)


Spunk872 - 13.09.2017 - 17:46:09

Es ist egal wie hoch Herr Draghi die Zinsen festsetzt. Die (Sparbuch-) Sparer enteignen sich selbst!
Die Zinsen darauf sind (fast immer) niedriger als die Inflation und solange die Deutschen in Festgeld, Versicherungen und ähnliches investiert sind, sollten sie lieber die Zeit nutzen um über ihre Anlageentscheidungen nachzudenken als irgendjemanden die Schuld zu geben.

Aber dies ist wie im richtigen Leben: Es nicht nicht wichtig wie es besser funktioniert und aus seinen Fehlern zu lernen, sondern einen Schuldigen zu finden.


jbiberger - 13.09.2017 - 18:01:15

Viele EU-Länder sind damit gut bedient. Mit 2% droht die totale Pleite.


Julio - 13.09.2017 - 18:02:32

Die Enteignung der Sparer halte ich leider für gewollt, um marode Staatshaushalte durch niedrige Zinsen zu entlasten


Salthill - 13.09.2017 - 18:28:58

Er will doch nur unser BESTES.


Waterkant - 13.09.2017 - 20:09:28

Wieso Enteignung? Wer so blöd ist und sein Geld auf einem "Sparbuch" mit 0,0 % anlegt, hat doch selber Schuld?

[Kopf auf Tischplatte]


joe65 - 13.09.2017 - 22:13:08

An dem Vorwurf der mangelnden demokratischen Legitimation der EZB ist schon was dran. Die EZB entscheidet vollkommen unabhängig im Rahmen ihres Mandats. Ihre Entscheidungen betreffen das Wohlergehen von Millionen Bürgern, aber kein Parlament darf ihr Tun beschneiden. Dabei sind auch angesehene Professoren mittlerweile der Meinung, dass die EZB ihr Mandat überdehnt und verbotene Staatsfinanzierung betreibt. Es ist einer der vielen Konstruktionsfehler dieser Währungsunion.


heartofgold - 13.09.2017 - 22:28:38

@joe65: die EZB wurde nach dem Vorbild der Bundesbank konstruiert: diese hat ebenfalls unabhängig von Weisungen aus der Politik agiert und war nur der Währungsstabilität verpflichtet.



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