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superfiffi - 12.06.2018 - 09:41:22

Wenn ich mir die Meldungen der letzten Tage in der Community zum Thema P-Konto/Pfändung anschaue,habe ich den Eindruck,als ob die fidor Bank momentan von einer richtigen "Pfändungswelle" überrollt wird.Seht ihr das auch so und wo liegt wohl die Ursache für diese auffällige Häufung?

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Antworten
ne72 - 12.06.2018 - 09:48:46

Den Gedanken hatte ich auch schon. Möglich, daß ein, zwei Großkanzleien oder große Inkassofirmen einen Schwung Blindpfändungen an die bekannten Banken für Schufa-Leichen rausgehauen haben.


superfiffi - 12.06.2018 - 09:51:42

Ich denke da an das Stichwort "Blindpfändung" d,h.Kontopfändung durch Gläubiger bei einer Bank auf bloßen Verdacht.


Radreisender77 - 12.06.2018 - 09:51:59

Ein bekannter von mir der leider auch verschuldet ist hat mir gestern berichtet das er momentan ausergewöhnlich viel Post von Inkassofirmen und Anwälten bekommt.


Wacky-Rabbit - 12.06.2018 - 09:52:54

Ich glaube das ist nicht nur bei Fidor so. Das Problem liegt in der heutigen Gesellschaft, man verdient zu wenig Geld und hat einfach zu hohe Ausgaben oder nimmt einen zu hohen Kredit auf, der dann auch kaum rückzahlbar ist!


ne72 - 12.06.2018 - 09:56:03

@Wacky-Rabbit
Ja, teilweise mag das stimmen; So pauschal würd ich das aber nicht stehenlassen.

Konsumgeilheit ist sicher ursächlich, auf der anderen Seite gibt es auch solche Sachen wie Lohnausfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Geschäftsaufgaben etc.pp.

Last, but not least: Die Inkassobranche macht Mega-Umsätze - da stecken logischerweise auch Arbeitsplätze hinter. ;)


flabion - 12.06.2018 - 10:02:36

Allerdings ist es um die Blindpfändungen seit bestehen des P-Kontos ziemlich ruhig geworden.Warum soll ein Gläubiger gutes Geld schlechtem hinterher werfen und dies mit sehr ungewissem Erfolg?


ne72 - 12.06.2018 - 10:08:33

Gute Frage.

Es gibt durchaus Schuldner, die zwar ein P-Konto führen, aber mehr Einkommen haben als den Freibetrag.

Unter Umständen rechnet sich das langfristig, wenn ich meine Forderung rangwahrend anmelde...


superfiffi - 12.06.2018 - 10:48:51

Stimmt zwar,seit P-Konto und Kontenabruf ist es mit "Blindpfändungen" ziemlich ruhig geworden und es gibt auch neben der fidor Bank sicherlich noch genügend andere Banken in Deutschland,die nicht der Schufa angehören.Allerdings ist die fidor Bank auch nicht so "schufalos" wie man denkt.Bei Beantragung des fidor Ratenkredits wird z.B. die Schufa abgefragt.Wer also noch irgendwo vollstreckbare "Altlasten" hat,sollte sich vorsorglich überlegen,ob er ggfs seinen Gläubiger durch eine Beantragung dieses Ratenkredits zu einer Blindpfändung seines fidor Kontos veranlasst.


karls-smava - 12.06.2018 - 11:19:41

Wacky-Rabbit, Genz kann ich Deiner Sichtweise nicht zustimmen.

Zu wenig Geld verdienen: Was ist "zu wenig"? Der Sozialstaat geht ja davon aus, dass Hartz IV zum (Über-) leben reicht. Alles, was darüber hinaus geht, bzw. alles, was über die Pfändungsgrenze hinaus geht, sollte daher nicht "zu wenig" sein.

Zu hohe Ausgaben: Man hat ja nicht "einfach so" zu hohe Ausgaben. Wenn das Geld nicht zum leben reicht, dann gibt es staatliche Hilfe oder, was besser ist, man findet einen besseren Job mit höherem Einkommen. Ansonsten gilt: Das Ausgabeverhalten muss den Einnahmen angemessen sein. Wenn z.B. jemand ein 800-Euro-Smartphone bei einem Einkommen von 1200.- im Monat kauft, ist ihm nicht zu helfen.

Einen zu hohen Kredit nimmt man auch nicht versehentlich auf. Niemand muss Konsumschulden machen. Jeder kann vorher nachrechnen, ob er sich den Kredit leisten kann.

Es ist das Individuum, das sich nicht um seine Finanzen kümmert, weder eine Bank noch die Gesellschaft zwingt das einzelne Individuum dazu, über seine Verhältnisse zu leben.


flabion - 12.06.2018 - 12:32:59

Weitere Konsequenz dieses aktuellen Phänomens ist sicherlich auch die Kontaktierung des Kundenservice mit diesbezüglichen Anfragen und eine daraus resultierende Überlastung.



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