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Frage
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dieter.ott - 10.10.2018 - 23:19:36

Zu Winter2011s gestriger late night Frage wurde die Vermögenssteuer kontovers debattiert. Was haltet ihr von einer für alle Leute einheitliche Einkommenssteuer für jegliche Einkommensarten in Höhe von 28%?

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Antworten
dieter.ott - 10.10.2018 - 23:29:21

... weiter gedacht...
• keine unterschiedlichen Steuerklassen
• keine steuerfreien Einkünfte = Steuer ab dem ersten Euro = keine Freibeträge
• Mindestlohn NETTO 8€


Multinator - 10.10.2018 - 23:54:15

Wenn dann dann 8 Std. am Tag, 20 Tage dem Monat gearbeitet wird, kämen für Single 1280€ bei rum. Was damit ganz gut wäre. Für Familie (mit Kindern) kann es dann verdammt knapp werden. Wünschen würde ich mir eine Staffelung, wie die dann aussehen sollte, weiß ich bei weitem nicht, denn egal was ich mir da so grade denke, kann an vielen Punkten und Vorraussetzungen ganz schnell Müll raus kommen.


Spunk872 - 11.10.2018 - 08:46:24

FlatTAX benachteiligt geringe Einkommen und begünstigt Hohe.
Den Grundfreibetrag auf das Existenzminimum kann aufgrund der Vorgaben des Grundgesetzes nicht gestrichen werden.
Und bei der Steuervereinfachung und Steuergerechtigkeit gibt es ganz andere Baustellen als FlatTAX. Außerdem, wo würde denn da das Leistungsprinzip bleiben?
Das ist ja die Krux, Rechte und Pflichten gehört zusammen. Unten und Oben! Naturgemäß hat jeder von seinem Standpunkt aus einen subjektiven Blick auf das Thema.


Eirean_Lady - 11.10.2018 - 09:08:25

Lieber Dieter.ott, dieser Ansatz ist zu kurz gesprungen. Eine Vereinfachung des Steuertarifs mit zB nur drei Dteuersätzen und Abschaffung des unsäglichen Mittelstandbauches ist dringend notwendig. Ebenso eine Verschiebunng des Steuertarifs, sowie eine deutliche!!! Erhöhung des Grundfreibetrags sowie eine Gewährung eines echten Kinderfreibetrages zusätzlich zum Kindergeld!
Außerdem eine Verschlankung der weiteren Regelungen. Da können wir dann trefflich streiten was dort noch hinein gehört und was weg kann


UB56 - 11.10.2018 - 10:01:36

Ich plädiere für eine Besteuerung des Konsums anstelle der Einkommen. Dabei muss natürlich ein Grundeinkommen gesichert sein. Die Konsumsteuern können unterschiedlich hoch sein, z.B. höher bei umweltschädlichen Stoffen oder Konsumgüter.


Ritchie - 11.10.2018 - 10:48:25

Ökonomischer Schwachsinn. Da braucht es schon lange Abende am Kamin, um wenigstens die Grundlagen zu vermitteln. Bei Adam und Eva anfangen. Puh, das dauert. (-: Teilnehmen sollten auch die, die alles auf die Konsumsteuer umlegen wollen. Die Argumente sind regelmäßig aus völliger Unkenntnis jeglicher Zusammenhänge geboren. Problemlösung2go auf Bierzeltebene. Da muss man wirklich ganz bei 0 anfangen und systematisch erschtamoi die Basis zu einer spannenden Diskussion schaffen. Sonst bleibt es bei Bierzeltgelaber. Oder Communitygelaber. Wirkungslos und in ein paar Tagen vergessen. Wie immer. (-:


Spunk872 - 11.10.2018 - 11:08:21

@Ritchie
Ja, auf deiner abgehobenen Sozialökonomie kann ich auch nicht mitmischen, will ich aber auch nicht. Interessant ist es trotzdem.

@UB56 lege ich mal diesen Link nahe:
https://steuermythen.de/mythen/mythos-7/

@Eirean_Lady
Die einkommensstarke Mitte entlasten? Das gibt aber ein großes Loch. Und du willst doch nicht die Möhre an die Esel verfüttern, welche den Karren ziehen?
- Allerdings verdienen „die da oben“ bei weitem nicht alle so viel, wie mancher glauben möchte. Denn der Spitzensteuersatz von 42 Prozent greift bereits bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von rund 54.000 Euro, das sind rund 65.000 Euro brutto.
https://www.iwd.de/artikel/die-sechs-wichtigsten-fragen-zur-steuerlast-der-bundesbuerger-338342/
Oder auch:
http://m.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61772/einkommensteueranteile


Ex-Journalist - 11.10.2018 - 11:13:13

Absolut nichts.

Sinnvoll ist ein Steuersatz von 50 % ab dem ersten Euro Einkommen, egal was, Streichung sämtlicher Freibeträge, auch die der Abgeordneten, Ab- und Umbau des Renten- und Pensionssystems und des Sozialsystems und ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.000 Euro für jeden Erwachsenen Bürger mit deutschem Pass ohne Doppelstaatsbürgerschaft, für Kinder weniger.

Nur an einem schräubchen drehen ist der politische Unfug, der hier seit zig Jahren getrieben wird, damit die Profiteure der Gesellschaft, die auf Kosten anderer leben, sich noch mehr Macht und Geld zuweisen können, bis endlich alles zusammengebrochen ist.


Spunk872 - 11.10.2018 - 11:28:44

@Ex-Journalist
Das ist ja schon fast Sozialismus oder DDR und zerstört jeden Leistungswillen im Keim. Wohin dies führt, hat man ja gesehen.
Leistungen und Ideen müssen sich lohnen. Nicht nur wegen dem Einkommen, sondern auch, weil ich nicht mehr vor der Höhle auf den Busch trommeln will.

Und mit der doppelten Staatsbürgerschaft, ganz dünnes Eis! Ich kenne Perser, die können nicht zurückgeben oder auch US/CDN, die wollen aus nachvollziehbaren Gründen nicht. Vom Grundgesetz mal ganz zu schweigen.


Ex-Journalist - 11.10.2018 - 11:48:43

@Spunk
Ich kenne hier geborene Türken, die mussten wegen ihrer Doppelstaatsbürgerschaft in der Türkei zum Militär oder eine Ablöse zahlen. Geben die den türkischen Pass ab, sind sie in der Türkei nicht mehr erbberechtigt.

In meinen Augen ist das opportun. Und das muss wirklich nicht auf Kosten aller finanziert werden. Gleiches gilt, wenn jemand sich nicht entscheiden will, welchem Land er zugehört.
In meinem Modell können die gern den halben Satz bekommen, die andere Hälfte soll das Land des zweiten Passes beisteuern.

Und was den angeblichen Leistungswillen angeht, einfach mal nachrechnen: wer 1900 brutto verdient, bekommt ca. 1250 raus heute. In meinem Modell sind es 1950 Euro. Bei 5000 brutto sind es 3500 netto. Das mehr an Geld, von dem dann was übrig bleiben kann, motiviert sicher gesünder als das soziale überleben zu sichern.

Der angebliche Leistungsbezug des Einkommens wird viel zu oft missbraucht, um Menschen mit geringem Einkommen vom Profitieren auszugrenzen.



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